{"id":621,"date":"2017-08-22T09:20:38","date_gmt":"2017-08-22T09:20:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.positive-psychologie.ch\/?page_id=621"},"modified":"2017-08-22T10:08:32","modified_gmt":"2017-08-22T10:08:32","slug":"job-crafting-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.positive-psychologie.ch\/?page_id=621","title":{"rendered":"Job Crafting"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"jobcraft\"><\/a><br \/>\nJob Crafting bedeutet eine aktive physische, kognitive oder soziale Umgestaltung des Arbeitsplatzes die durch Mitarbeitende geschieht. Diese gestalten entweder Aufgaben oder Beziehungen gem\u00e4ss ihren eigenen Pr\u00e4ferenzen um. Aufgaben k\u00f6nnen physisch oder kognitiv umgestaltet werden. Eine physische Umgestaltung erfolgt, wenn die Art oder Anzahl der Aktivit\u00e4ten ver\u00e4ndert wird. Eine kognitive Umgestaltung findet statt, wenn die Art und Weise den Job zu sehen, umgestaltet wird. Die Umgestaltung von Beziehungen erfolgt durch ver\u00e4nderte Interaktionen mit anderen (mit wem interagiert wird oder um welche Art der Interaktion es sich handelt). Durch diese Handlungen k\u00f6nnen Mitarbeitende innerhalb eines definierten Jobs das soziale Arbeitsumfeld ver\u00e4ndern und einen andersartigen Job schaffen, der ihnen selbst mehr entspricht. Job Crafting beeinflusst sowohl die Bedeutung\/den Sinn der Arbeit, als auch die eigene Arbeitsidentit\u00e4t. Die Bedeutung der Arbeit beinhaltet, was Einzelpersonen unter den Zweck ihrer Arbeit verstehen oder was sie glauben, was durch die Arbeit erreicht werden kann. Unter Arbeitsidentit\u00e4t versteht man, wie Einzelpersonen den Arbeitsplatz und sich selbst am Arbeitsplatz definieren. Job Crafting wirkt sich auf pers\u00f6nliche und organisationale Leistungen der Organisation aus (Bacaksiz, Tuna &#038; Seren, 2017). Um Job Crafting nutzen und f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen, ist es notwendig, die Motivationen der Job Crafter zu verstehen. Die Motivation Job Crafting zu betreiben, erw\u00e4chst aus drei individuellen Grundbed\u00fcrfnissen: dem Bed\u00fcrfnis nach Kontrolle, dem Bed\u00fcrfnis nach einem positiven Selbstbild und dem Bed\u00fcrfnis nach zwischenmenschlichen Beziehungen. Ob eine Person ihre Arbeit umgestalten wird, h\u00e4ngt neben der Motivation auch von der individuellen Arbeitsorientierung, der Jobfunktion und der wahrgenommenen M\u00f6glichkeit, den Job ver\u00e4ndern zu k\u00f6nnen, ab. Um Job Crafting f\u00fcr die Organisation nutzen zu k\u00f6nnen ist es vonn\u00f6ten, das Konzept in die Unternehmenspolitik zu implementieren. Dies kann schon bei der Einstellung von Mitarbeitenden geschehen, indem eine St\u00e4rkenanalyse beim Mitarbeiter\/bei der Mitarbeiterin durchgef\u00fchrt wird. Zudem k\u00f6nnten Mitarbeitende \u00fcber ihre Laufbahn hinweg begleitet werden, um St\u00e4rken positiv f\u00fcr die Arbeit n\u00fctzen und einsetzen zu k\u00f6nnen. Charakterst\u00e4rken k\u00f6nnten demnach genutzt werden, um den Arbeitsplatz so umzugestalten, dass er f\u00fcr die Unternehmensleistung gewinnbringend ist und sich auch f\u00fcr den Mitarbeitenden positiv auswirkt. Beispielswiese k\u00f6nnte man den verst\u00e4rkten Einsatz von Signaturst\u00e4rken f\u00f6rdern, da dieser, Studienergebnissen zu Folge (Harzer &#038; Ruch, 2013), das Wohlbefinden und die Freude am Arbeitsplatz steigert.<\/p>\n<h3>Referenzen<\/h3>\n<p>Harzer, C., &#038; Ruch, W. (2013). The application of signature character strengths and positive experiences at work. <em>Journal of Happiness Studies, 14,<\/em> 965\u2013983. doi:10.1007\/s10902-012-9364-0<\/p>\n<p>Wrzesniewski, A., &#038; Dutton, J. E. (2001). Crafting a job: Revisioning employees as active crafters of their work. <em>Academy of Management Review, 26,<\/em> 179-201.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Job Crafting bedeutet eine aktive physische, kognitive oder soziale Umgestaltung des Arbeitsplatzes die durch Mitarbeitende geschieht. 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