{"id":622,"date":"2017-08-22T09:20:38","date_gmt":"2017-08-22T09:20:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.positive-psychologie.ch\/?page_id=622"},"modified":"2017-08-22T10:08:52","modified_gmt":"2017-08-22T10:08:52","slug":"calling","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.positive-psychologie.ch\/?page_id=622","title":{"rendered":"Calling"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"calling\"><\/a><br \/>\nPersonen, die ihre Arbeit als Berufung (= Calling) sehen, verbringen mehr Zeit am Arbeitsplatz, unabh\u00e4ngig davon, ob sie f\u00fcr ihre Arbeit bezahlt werden oder nicht. Zudem weisen diese Personen eine h\u00f6here Lebens- und Arbeitszufriedenheit auf als jene Personen, die ihre Arbeit als einen Job (Arbeit wird als Notwendigkeit gesehen, um Geld zu verdienen) oder eine Karriere (Fokus wird auf die Weiterentwicklung\/den beruflichen Aufstieg gelegt) sehen. Erstere finden in der Arbeit Erf\u00fcllung, wohingegen Personen die ihre Arbeit als Job oder als Karriere ansehen, tiefere Zufriedenheit mit ihrer Freizeit oder in Beziehungen ausserhalb des Arbeitsplatzes berichten. <\/p>\n<p>In Arbeitsgruppen, in denen der Anteil von Personen, die ihre Arbeit als Berufung sehen, h\u00f6her ist, berichten die Teammitglieder eine st\u00e4rkere Identifikation mit dem Team, weniger Konflikte, mehr Glauben und Vertrauen in das Management und mehr Commitment zum Team (Wrzesniewski, 2003). Zudem sind sie zufriedener mit ihren KollegInnen und der Arbeit. <\/p>\n<p>Da Personen, die in ihrer Arbeit eine Berufung sehen, eine h\u00f6here Arbeitszufriedenheit aufweisen und Arbeitszufriedenheit positiv mit Arbeitsleistung korreliert. Kann man annehmen, dass die leistungsst\u00e4rksten Mitarbeiter in einer Organisation, ihren Job auch eher als eine Berufung sehen (Wrzesniewski &#038; Landmann, 2000). Die Ergebnisse einer Studie, bei der Wrzesniewski und Landman (2000) Arbeitsorientierungen und Leistung in Pflegeberufen untersuchten, zeigten, dass Personen mit Callings Topleistungen erbrachten (allerdings erhielten Wszesniewski und Landman (2000) nur Leistungsdaten von Personen mit Callings).<\/p>\n<p>Da Calling mit positiven Konsequenzen einhergehen kann, ist es w\u00fcnschenswert das Erleben von Calling zu erleichtern. Job Calling tritt eher auf, wenn Jobanforderungen, F\u00e4higkeiten und Charakterst\u00e4rken \u00fcbereinstimmen. Vor allem der Einsatz von Signaturst\u00e4rken am Arbeitsplatz steht positiv mit Calling in Verbindung. Aus diesem Grund k\u00f6nnten F\u00fchrungskr\u00e4fte, wie auch schon oben beim Job Crafting beschrieben, Charakterst\u00e4rken analysieren und ihren Einsatz im Unternehmen f\u00f6rdern. Dies erfolgt indem die situationalen Umst\u00e4nde so ge\u00e4ndert werden, dass die Signaturst\u00e4rken eingesetzt werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<h3>Referenzen<\/h3>\n<p>Harzer, C., &#038; Ruch, W. (2012). When the job is a calling: The role of applying one\u2019s signature strengths at work. <em>The Journal of Positive Psychology, 7,<\/em> 362-371. doi:10.1080\/17439760.2012.702784<\/p>\n<p>Wrzesniewski, A. (2003). Finding positive meaning in work. In K. S. Cameron, J. E. Dutton, &#038; R. E. Quinn (Eds.), <em>Positive Organizational Scholarship<\/em> (pp. 296-308). San Francisco, CA: Berrett-Koehler. <\/p>\n<p>Wrzesniewski, A., &#038; Landman, J. (2000). Occupational choice and regret: Decision antecedents and their outcomes. Unpublished manuscript.<\/p>\n<p>Wrzesniewski, A., McCauley, C., Rozin, P., &#038; Schwartz, B. (1997). Jobs, careers, and callings: People\u2019s relations to their work. <em>Journal of Research in Personality, 33,<\/em> 21\u201433. doi:10.1006\/jrpe.1997.2162<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Personen, die ihre Arbeit als Berufung (= Calling) sehen, verbringen mehr Zeit am Arbeitsplatz, unabh\u00e4ngig davon, ob sie f\u00fcr ihre Arbeit bezahlt werden oder nicht. 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